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Wie funktionieren Public Relations? - PR-Grundlagen Teil 3

Public Relations, Bild: Pixabay

Wie funktionieren Public Relations? – PR-Grundlagen Teil 3

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Nun zum Wesentlichen: Wie „geht“ gute Öffentlichkeitsarbeit? Wie funktionieren Public Relations? Was muss man beachten? Gleich vorweg: Gute und wirksame Öffentlichkeitsarbeit braucht in erster Linie Zeit. Viel Zeit! Und viel Kommunikation. Hauptsächlich ist Pubic Relations-Arbeit Netzwerkarbeit. Leute treffen, sich austauschen, gegenseitig weiterhelfen, Botschaften platzieren. Für Menschen mit einer Abneigung gegenüber sozialen Interaktionen ist es wohl besser, sich von Beginn an an einen Profi zu wenden.

Gute Public Relations definieren sich durch beidseitige Kommunikation

Man sendet nicht nur Botschaften aus, man empfängt auch welche vom Gesprächspartner. Das bedeutet: Gehen Sie stets auf Fragen, Anregungen, Feedback Ihres Gegenübers ein. Auch wenn es zunächst schwer fällt odder auch wenn es sich um Kritik handelt. Die kommunikationsstarken Auftritte sind jene, die sich um die Anliegen ihrer Kunden und Stakeholder kümmern (Stichwort Social Media).

Gute Public Relations sind offen und transparent

Lügen und Luftgebilde sind tabu. Wer nachhaltige und wirksame Öffentlichkeitsarbeit betreiben möchte, verschleiert nicht. Heutzutage werden falsche Angaben schnell enttarnt. Das heißt: keine Superlative, keine Erwartungen wecken, die nicht erfüllt werden. Wenn Ihr Produkt nicht belegbar „das Beste“, „das Schönste“, „das Billigste“ etc. ist, dann bezeichnen Sie es nicht so.

Schaffen Sie einen Mehrwert für Medien

Kein Medium wird Werbebotschaften verbreiten und auch nicht über die 10. Firmenfeier schreiben. Medien berichten über Innovationen, persönliche Geschichten, berührende Ereignisse und Dinge, die für ihre Leser und User von Interesse sind. Und die Leser und user, das sind auch Ihre Kunden. Also versorgen Sie Ihre Kunden mit spannenden Informationen.

Gehen Sie individuell auf den Kommunikationskanal ein 

Nicht jeder Kommunikationskanal ist sinnvoll. Nehmen wir ein Beispiel aus der Medienarbeit: Eine Buchrezension über eine Rezeptsammlung für Cookies ist in einem Automagazin sinnlos, da die Story an der Zielgruppe vorbei kommuniziert. Besser: Spezielle Rezepte für die PS-Freunde weitergeben und als „Power-Cookies“vermarkten. Ähnlich sollten Sie bei den übrigen Aktivitäten vorgehen: Achten Sie stets darauf an wen Sie sich wenden und welche Kreise die Person anspricht. Sie rufen doch auch nicht den Tischler an, wenn Ihre Toilette verstopft ist.

Medienarbeit: Gehen Sie auf Journalisten ein

Was für Leser, User und Zuschauer gilt, gilt auch für Journalisten. Dem Auto-Redakteur werde ich andere Informationen übermitteln, als einem IT-Experten. Letzterem würde ich – um beim Cookie-Kochbuch zu bleiben – Infos zur neuen Website schicken, auf der ein neuer Rezeptgenerator   wartet. Der Autoredakteur bekommt die vorhin erwähnten „Power-Rezepte“. Immer zuerst die Medien und Redakteure filtern, bevor man loslegt. Einen Journalist mit unnötigen Informationen zu nerven verringert die Wahrscheinlichkeit im Medium aufgenommen zu werden erheblich.

Gute Public Relations brauchen Zeit und Geduld!

Viele „PR-Neulinge“ machen einen großen Fehler: sie nerven Medien mit der Frage, wann denn etwas erscheinen wird. Wer das macht, dem sei gesagt: je öfter man frägt, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass nichts erscheint. Informationsverarbeitung benötigt oft Zeit. Themen brauchen Zeit, bis sie entweder zum Publikum durchsickern und interessant werden. Sie brauchen Zeit bis sie von den Medien aufgegriffen werden. Ereignisse wie Kampagnenstarts sollten frühzeitig und geplant kommuniziert werden. Letztendlich gilt: Der Journalist – und nur der Journalist – entscheidet über die Geschichte.

Über den „Channelrand“ blicken

Medienarbeit alleine ist zu wenig, denn eine Botschaft muss gestreut werden. Daher auch „Öffentlichkeitsarbeit“, also Public Relations. Opinionleader müssen über ihre Social Media-Kanäle ebenso darüber berichten, wie die Marke Geprächsthema beim Kaffetratsch sein sollte. Überhaupt ist der erste Schritt an die Öffentlichkeit erst der Anfang. Jetzt muss alles schnell und mit Nachdruck passieren. Informieren Sie Ihr Netzwerk und nutzen Sie Ihre Social Media-Kanäle. Halten Sie Freunde und Bekannte dazu an Sie zu unterstützen (das sollten auch alle Ihre Mitarbeiter machen). Versuchen Sie Kunden für Feedbackschreiben zu gewinnen und Referenzschreiben von Partnern zu erhalten.

   

       

Seit 1997 berät Bieche & Partner Unternehmen, Führungskräfte und Marken in Sachen Kommunikation: Strategische Kommunikation und Kommunikationsberatung, Öffentlichkeitsarbeit, Digitale Kommunikationsstrategien, Social Media und Webmanagement.